Wie sieht es unter der Straße aus?

Mainpost 27.09.2017

Wie sieht es unter der Strasse aus?

Zwei neue Projekte beschäftigen den Marktgemeinderat von Sulzthal. Eines davon ist die Pflege des Leitungskatasters, dazu sind Kamerafahrten geplant.

Der Gemeinderat tagte unter der Leitung von Bürgermeister August Weingart (CSU) am Dienstag direkt neben der Mehrzweckhalle. Dort hatte Bauplaner Matthias Kirchner aus Rottershausen ausreichend Gelegenheit, zwei Projekte für Sulzthal vorzustellen: die Sanierung der Langenbergstraße und die Pflege des Leitungskatasters bezüglich Abwasser und Trinkwasser. In jedem Fall sei die gemeindliche Haushaltsplanung betroffen, Kirchner nannte reine Baukosten in Höhe von rund 175 000 Euro (ohne Honorare) im Fall Langenbergstraße. Wie teuer die Pflege des gemeindlichen Leitungsnetzes komme, das müsse anhand der Überprüfungen festgestellt werden. So zum Beispiel durch unterirdische Kamerabefahrungen. Der Beschluss für die Sanierung der Langenbergstraße war einhellig, und Kirchner erhielt den Planungsauftrag. Mit dem Baubeginn sei frühestens zum Frühsommer zu rechnen, wies Kirchner auf den allgemeinen Stau solcher Aufträge im Baugewerbe hin. Da der in Rede stehende etwa 230 Meter lange Abschnitt der oberhalb des Friedhofes gelegenen Langenbergstraße zum großen Teil zum Kernzonenbereich zu zählen sei, rechnet Kirchner mit einem guten Teil an öffentlicher Förderung. Da war sich auch Weingart recht sicher. Die Datenflut der Zustandserfassungen im Kanalsystem ist auch für eine so kleine Ortschaft wie Sulzthal kaum überschaubar. Im Rahmen des digitalen Geo-Informations-Systems (GIS) sei die Vielzahl dieser Daten allerdings zu bändigen, machte Kirchner deutlich. Laut bayerischer Verordnungen und Mustersatzungen seien die Gemeinden zur regelmäßigen Überwachung verpflichtet. Da diene der von Kirchner erarbeitete Netzplan als Basis. Was die Untersuchungen ans Tageslicht brächten, sei mit Renovierung, Sanierung oder Erneuerung des Kanals zu erledigen.

Auch private Hausanschlüsse
Wie teuer dies für Sulzthal werde, das bleibe also abzuwarten. "Das Vermögen der Gemeinden liegt unter den Straßen", sagte Kirchner. Er verriet, dass in Zukunft auch die privaten Hausanschlüsse ins Blickfeld der Überwachung geraten würden. Sichere Schaukel, sichere Rutsche und ein verbesserter Aufstieg zur Rampe - Weingart berichtete von seinem guten Eindruck bei der Besichtigung der Außenanlage des Kindergartens anlässlich einer "Sicherheitstechnischen Begehung" vor rund einem Monat. Bei den Verbesserungsmaßnahmen sei auch auf die Spaltmaße geachtet worden. "Damit sich die kleinen Fingerchen nicht einklemmen können", so Weingart. Gewünscht werde noch ein Handlauf. Der Bereich für Krippenkinder (bis drei Jahre) sei durch einen Schutzzaun abgetrennt. Der Auftrag für die Erschließungsarbeiten im zweiten Bauabschnitt des Baugebietes Haiger in Höhe von etwa 1,1 Millionen Euro ging an die Firma Feickert aus dem thüringischen Witzleben. Dieses jetzt einhellig bestätigte Angebot liege nur knapp vorn unter den sechs Anbietern, verriet Weingart. Keine Einwände gab es unter den Räten zur Neugestaltung der Euerdorfer Saalewiesen und zur Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich des Ramsthaler Baugebiets Am Wengert. Nachträglich wurde die Ortsstraße "Rhönblick" von der Marktgemeinde Sulzthal gewidmet. Der Rhönblick ist eine kurze Verbindung zwischen Haigerweg und Röthenweg.

Text: Gerd Schaar / Mainpost

Volltext unter: http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/wie-sieht-es-unter-der-strasse-aus;art433648,9757306

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