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Saale Zeitung 03.05.2018

26 Bauplätze entstehen

Der Gemeinderat treibt die Planungen für das Neubaugebiet "Am Hahn III" voran.

Das Baugebiet "Am Hahn III" rückte mit der Aufhebung und der Neufassung des Bebauungsplans in den Fokus der Ratssitzung. Dabei bedient sich Planer Matthias Kirchner eines beschleunigten Verfahrens, das die Entwicklung wesentlich einfacher und schneller für das rund drei Hektar große Baugebiet am südlichen Ortsrand vorantreibt. Bei diesem Verfahren ist beispielsweise nur eine Behördenbeteiligung und keine Umweltprüfung erforderlich, und es bedarf keines neuen Flächennutzungsplans, sondern einer "Berichtigung" des bestehenden. Für das Neubaugebiet mit 26 Bauplätzen versuchte Kirchner für jedes Grundstück "Idealbedingungen" zu schaffen. Ausgestattet mit einem Grünordnungsplan, verfügt das Areal über zwei Straßen und zwei Wendeplatten sowie einen fußläufigen Rückausgang.

Festgelegte Zufahrten

Die Grundstücke in der Größe zwischen 600 und 1100 Quadratmeter sind in zweigeschossiger, offener Bauweise mit Firsthöhe von neun Meter bebaubar, Zufahrten sind festgelegt. Ebenso legte Kirchner einen schematischen Vorschlag zur Entwässerung auf. Für den Planer ist "Am Hahn III" ein "homogenes Wohngebiet und eine sinnvolle Sache". Der Gemeinderat hob den Beschluss vom 15. Oktober des vorigen Jahres zugunsten der Neufassung auf und erteilte dem Büro Kirchner den Planungsauftrag, der, sobald fertiggestellt, ausgelegt wird. Zur Finanzierung des Neubaugebiets will die Gemeinde die Unterstützung der "BayernGrund" in Anspruch nehmen, die Markus Hofmann vorstellte. Der Bankbetriebswirt erläuterte die Gesellschafter und den Erschließungsvertrag der - in vier Phasen umgesetzt - eine schnelle und wirtschaftliche Umsetzung, eine Entlastung der Verwaltung und des Haushalts, Kostentransparenz, privatrechtliche Kostenerstattung und eine flexible Auftragsvergabe garantieren soll. Vorauszahlungen für Beiträge zur Wasserversorgung und Entwässerung sollen Geld für anstehende Aufgaben in die Kasse der Gemeinde spülen. Was derzeit noch auf freiwilliger Basis möglich ist, wird ab dem nächsten Jahr Pflicht, denn es stehen Herstellungsbeiträge für Wasser und Kanal beispielsweise an der Zehnt und "Am Hahn" an, wie Bürgermeister Thomas Hack in der Ratssitzung begründete. Die bisherigen Schätzwerte sind zu 70 Prozent als Vorabzahlung in zwei Raten bis zum übernächsten Jahr fällig. Zwölf Monate später folgen die Endabrechnung und damit die restlichen 30 Prozent. Kämmerer Norbert Winter präzisierte die vorläufige Kalkulation, die sich zu 70 Prozent in Beiträgen und zu 30 Prozent in Gebühren niederschlägt. Dabei ist auch die Klassifizierung der Geschoss- und Grundflächen zu beachten, die ebenfalls im Verhältnis 70 zu 30 in die Berechnungen einfließt. Diese Maßnahme beschloss der Rat einstimmig.

Blick in den Haushalt

Für das laufende Jahr legte Winter einen in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichenen Haushalt vor. Der Verwaltungshaushalt beträgt demnach 1,675 Millionen Euro, geringfügig mehr als im Vorjahr. Im Vermögenshaushalt beläuft sich der Etat auf rund 930 000 Euro, fast eine halbe Million Euro weniger als 2017. Doch verfügt Aura über eine Rücklage von knapp 1,4 Millionen Euro. "Die Gemeinde Aura, die heuer keine Kredite braucht, legte neben den Bautätigkeiten auch hier eine Verschnaufpause ein", so Winter.
Die bestsprudelnden Quellen sind die Einkommensteuerbeteiligung, die Schlüsselzuweisungen und die Gewerbesteuer. Die Kreisumlage, die Verwaltungsgemeinschafts-Umlage und die Verbandschul-Umlage schlagen bei den Kosten mit insgesamt rund 550 000 Euro zu Buche. Als wichtigste Projekte für das laufende Jahr erachtete Winter die "Zehnt"-Kanalisierung, für die ein Haushaltsansatzrest von etwa 120 000 Euro vorliegt und eine neues Feuerwehrfahrzeug, für das ebenfalls rund 54 000 Euro bereitstehen.
Grünes Licht gab das Ratsgremium für zwei Bauanträge. Es gestattete eine Nutzungsänderung - den Einbau einer Ferienwohnung am "Schafhof" in ein Nebengebäude - und den Anbau einer Pergola in der Otto-von-Bamberg-Straße einschließlich der notwendigen Befreiungen. Zum Projekt "Mountainbike in der Rhön und Vorland" will Bürgermeister Hack noch einmal Kontakt mit den Verantwortlichen aufnehmen. Gegen einen Grundsatzbeschluss stimmte Martin Kaiser, der Jagd wegen.

Text: Winfried Ehling / Saale Zeitung

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