Bautechnik Kirchner - Planungsbüro für Bauwesen

Planungbüro für Bauwesen

Main-Post 06.11.2020

Die nächsten Schritte zum Ausbau der Hennebergstraße sowie der Einmündung der Straße "Alte Leite" in Aschach sollen jetzt in die Wege geleitet werden. Dies beschloss der Bad Bockleter Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Nach unverbindlicher Schätzung des beauftragten Planungsbüros Matthias Kirchner (Ebenhausen) könnte bei zeitnahem Abschluss aller anstehenden Arbeiten die Genehmigungsplanung bis Ende 2021 abgeschlossen sein, so dass die eigentliche Baumaßnahme ab Mitte oder Ende 2022 bis Mitte 2023 ausgeführt werden könnte.

Insgesamt handelt es sich beim Ausbauprojekt "Hennebergstraße" nach Aussage von Kirchner um eine Straßenlänge von 715 Metern, davon entfallen allerdings 245 Meter auf die einmündenden Seitengassen, sowie eine Verkehrsfläche von 4800 Quadratmetern. Gleichzeitig soll die Kanalisation saniert werden, wobei aus heutiger Sicht die Hauptkanalisation auf einer Gesamtlänge von 800 Metern nur teilweise ausgetauscht, die 70 Hausanschlüsse aber alle erneuert werden müssen.

Nicht verkehrssicher

Bei der Überplanung der Straße sieht Kirchner "einen großen Gestaltungsspielraum". Es gibt große Schäden, Randbereiche sind ohne klare Linienführung, private Grundstücksgrenzen wurden teilweise öffentlich überbaut. Es fehlen Gehwege und manche Hauseingänge münden direkt an der Straße, so dass es keinen Fußgängerschutz gibt. Teilweise ist die Hennebergstraße für den heutigen Verkehr zu schmal, denn eine Breite zwischen 5,50 und sechs Metern ist gefordert. Kirchner: "Die Straße ist nicht verkehrssicher und entspricht nicht mehr den gültigen Anforderungen."

Als Aufgaben der Baumaßnahme sieht Kirchner die charakterliche Stärkung der Hennebergstraße als Dorfstraße, deren Gestaltung nach jeweiligem Anwendungszweck und eine sinnvolle Straßengliederung (Fahren, Gehen, Parken, Ausweichen). Zudem sollten Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung sowie Randeinbauten und Straßenbegleitgrün geschaffen werden, mit dem Ziel einer verbesserten Wohn- und Aufenthaltsqualität.
Kosten: Rund zwei Millionen Euro

Die Gesamtkosten werden sich voraussichtlich auf etwa zwei Millionen Euro summieren. Davon entfallen auf den Kanalbau 525 000 Euro und auf den Straßenbau 1,2 Millionen. Für Mauern und Treppen, Kabelarbeiten und Beleuchtung sowie Begrünung und Bepflanzung rechnet Kirchner mit etwa 280 000 Euro. Hinzu kommen Kosten für die Entsorgung eventuell belasteten Erdaushubs und die Baunebenkosten.

Als nächste Schritte folgen nun die Festlegung der Fördermittelgeber und entsprechender Förderprogramme sowie die genaue Ausarbeitung der Bauplanung zur Genehmigung durch den Fördermittelgeber. Nach positivem Förderbescheid schließt sich die Ausarbeitung der Ausführungsplanung an mit Ausschreibung der Gewerke mit nachfolgender Auftragsvergabe. Wenn dies alles reibungslos und zeitnah erfolgt, hofft Kirchner auf einen Baubeginn ab Mitte 2022 oder spätestens zum Ende des Jahres.

Der Gemeinderat nahm die bisherigen Planungsergebnisse zur Kenntnis und beauftragte die Verwaltung, mit der Prüfung der Fördermöglichkeiten die nächsten Arbeitsschritte einzuleiten.

Text und Foto: Sigismund von Dobschütz/Mainpost

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